Technik
Nur so am Rande:
Audi hat für den R8 als erster Hersteller ein Serienfahrzeug mit LED Scheinwerfern ausgestattet. Mehr Informationen dazu finden sich im Internet:
Berichte bei tomshardware.de , nochmal tomshardware.de und eine Vorstellung der Lichttechnik von Dr. Ralf Ackermann.
Sehr beeindruckend ist die Aussage, dass die LED-Technik im KFZ-Scheinwerfer noch in den Kinderschuhen steckt und in den nächsten Jahren sich die Lichtleistung von aktuell ca. 60lm/W (Seoul P4 und Cree R2) auf ca. 120lm/W steigern soll. Eine Haushaltskerze leuchtet mit ca. 12 Lumen (lm)! D.h. bei fiktiv 120lm/W und 10W aufgenommener Leistung, würde die LED so hell leuchten, wie 100 Kerzen.
Wirkungsgradübersicht verschiedener Lichtquellen
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Benötigte Bauteile
Eigentlich sind solche LED-Lampen vom Aufbau recht einfach. Der größte Knackpunkt für einen Selbstbauer dürfte das Gehäuse sein, da die Wärme die die LED abgibt möglichst gut abgeführt werden soll. Wird der Halbleiter der LED nämlich zu heiß, dann altert er vorzeitig, verliert deutlich an Helligkeit und kann im schlimmsten Fall zerstört werden.
Um eine LED-Lampe selbst bauen zu können, braucht man immer folgende Komponenten:
a) eine leuchtstarke LED
es gibt mehrere leuchtstarke LEDs von verschiedenen Herstellern. Die gängisten für uns gut brauchbare LED haben 3,5W und einen Halbleiterübergang, der Licht emittiert (Light Emitting Diode. Es gibt aber neuerdigs auch "vierfach LEDs", dir vier Leuchtpunkte in einer LED zusammenfassen. Diese sind parallel geschaltet und benötigen für volle Lichtleistung auch den vierfachen Strom einer einzelnen LED.
b) eine Konstantstromquelle
die PowerLEDs haben die höchste Leistung bei ca. 3,7V und einem bestimmten Strom, der im Datenblatt spezifiziert ist. Um der Diode einen konstanten Strom bereitzustellen, kann man entweder einen Vorwiderstand verwenden, der den Strom begrenzt aber Leistung unnütz in Wärme umwandelt. Besser man verwendet eine elektronische Konstantstromquelle, die die Leistung "zerhackt" und über eine PulsWeitenModulation (PWM) der LED den korrekten Strom zur Verfügung stellt.
Die beiden Drähte der Konstantstromquelle werden an die LED und an die Kupferkontaktflächen der KSQ wird der Akku angeschlossen. Dabei ist die innere Kontaktfläche der positive Pol und die äußere Fläche der negative Pol.
c) einen Reflektor bzw eine Linse
Die LED strahlt das Licht in einem recht breitem Winkel ab. Um das Licht in eine Richtung zu bündeln, damit uns es als Radlicht nützt, ist es am besten, wenn man einen Reflektor oder eine Linse mit einem Winkel von 8 bis 15° verwendet.
Ein Reflektor dürfte aber ein besseres Ergebnis liefern als eine Linse.
d) ein passendes (Metall-)Gehäuse
Wie schon gesagt dürfte das Gehäuse für einen Selbstbauer ohne Drehbank wohl die größte Hürde darstellen. Um diese Hürde relativ einfach zu überwinden, habe ich zwei Lösungen aufgegriffen. Das Metallgehäuse ist deswegen notwendig, um die entstehende große Abwärme derPower- LED abführen zu können.
e) einen Schalter
Will man die Leuchte auch ausschalten oder sogar in einen anderen Leuchtmodus bringen (low, medium, blinken,....) ist natürlich ein Schalter notwendig
f) eine Zuleitung
Die Zuleitung stellt die elektrische Verbindung zwischen dem Akku und der Leuchte dar und ist im idealfall gewendelt und flexibel wie eine Leitung eines "alten" Schnurtelefons.
g) einen Akku
Der Akku ist idealerweise leicht und besitzt trotzdem eine hohe Kapazität, damit die Leuchte auch über mehrere Stunden die Nacht erhellen kann.
